| URSPRUNG DER BENGAL CAT |
ZUCHT UND FARBE
Die Bengal sind muskulöse und schlanke Katzen. Insbesondere bei den Katern ist man geradezu überrascht, wie schwer sie sind, wenn man sie aufhebt.
Die Bengal Katzen sind von der TICA und Fifé in Brown und Snow anerkannt und dies in jeweils zwei Zeichnungsmustern. Spotted/Rosetted-tabby sowie marble (eine Art Classic-Ränderzeichnung). Die neue Zuchttrends in der Vereinigten Staaten und Europa gehen auch in Richtung der Silver-Tabby., Es kommt auch vor dass, es hin und wieder in den Wüfen Blue-Tabbys auch wie die rein schwarzen (melanistic Bengal) es gibt ebenso black-smoke-farbenen Tiere die als "off coloured" nur in Liebhaberhände abgegeben werden.
The International Cat Association, kurz TICA, hat die Bengalkatze 1981 anerkannt. Noch ein wichtigen Meilenstein für die Bengal Rasse in Europa war die Anerkennung der FIFé, welche erst 1999 erfolgte.
Hoch erwünscht ist die typische
Rosettenzeichnung der Bengalkatze.
Unter den Rassekatzen sind die Bengalen die einzige mit mehrfarbigen Tüpfelungen.
Es gibt auch einfarbige z.B. schwarze oder braune Tupfen. Wie man
„Black Spotted" oder „Brown
Spotted"
nennt,
Diese Farbvariante, ob eben schwarz oder braun, gemeint ist dieselbe Farbe. Die
häufigste gezüchtete Farbe und Muster bei Bengalkatzen
ist Black/Brown Spotted/Rosetted. Die Grundfarbe gibt es in sehr
unterschiedliche Varianten, manche haben eine ganz
warme orangebraune Farbe, andere wirken heller beigegrau/gelb.
Auch die Tupfen
können von schokoladenbraun über moccabraun bis zu
schwarz sein, das ist nach dem
Rassestandard.

Es gibt eine weitere Muster Variante marble(=
dt. Marmor). Dieses Muster erklärt sich von
selbst, diese Exemplare zeigen eine rostrote, schwarz umrandete marmorierte
Zeichnung auf hellerer
Grundfarbe. Marble
Bengalen sind
wunderschön gezeichnet und immer Unikate. Keine sieht aus wie die andere. Diese
Farbe ist seltener.
Es gibt außerdem die so genannten
Snows,
gedacht ist hier an den Schneeleopard. Entstanden ist diese Farbvariante durch
früheres Einkreuzen von Siam (Lynx-point) bzw.
Burmakatzen (Mink) und Tonkanesen (Sepia). Die
Snows gibt es
ebenfalls getupft/rosetted und marmoriert. Snows sind nich so herkömmlich wie
die braune/schwartze getöpften Auffassung.
Schon in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kreuzte Jean Mill, die damals noch den Namen Jean Sudgen trug, erfolgreich eine felis bengalensis (Asian Leopard Cat) mit einem "gewöhnlichen" Hauskater. Sie behielt ein getupftes Mädchen aus dieser Verpaarung und kreuzte dieses auf ihren Vater zurück. Aus dieser Deckung erhielt sie einige schön gezeichnete Kitten, gab jedoch das Zuchtprogramm aus privaten Grunden wieder auf. Später in den 70er Jahren an der Universität von Kalifornien (UCLA) ein Genetikprogramm mit ALC´s gestartet wurde, bekam Jean Mill von Dr. Centerwall mehrere getupfte Weibchen aus dieser Studie.
Seit dem Jahr 1983 können die Bengal Cats (diesen Namen erhielt die Rasse von der TICA) in den USA bei der The International Cat Association registriert werden. 1985 war es dann soweit und die Bengal Cat wurde von einigen Besucher auf einer TICA-Show präsentiert. Besucher der Show und auch die Richter waren von der neuen Rasse begeistert und insbesondere in den USA fing ein kometenhafter Aufstieg für die Bengal Katze, die zahme Katze in wilden look an.
Einige weitere Bengal-Katzenzüchter erbauten neue Blutlinien mit eigenen nicht verwandten ALC (Asian Leopard Cats). So hat sich die heutigen breite Linienbasis ergeben, Es war wichtig dass, man enge Inzucht vermied, dies gab auch die Chance für andere Züchter die nicht gerne den Weg über die erste Generationen wieder mühevoll gehen wollten. Eine notwendige Linienzucht hat sich aber über die Jahre gegeben, um die erwünschten Merkmale zu befestigen. Die (erste nachkommen von der Kreuzung ALC – Hauskatze) F1-Generationen der Bengal sind spätestens nach dem Eintritt von Geschlechtsreifen keine Schmusekatzen mehr und sollen auch in die Hände von Spezialisten aufwachsen. Die haben Oft diese auch noch für den Menschen nicht besonders angenehme Eigenschaft, die Katzentoilette nicht anzunehmen. Sie machen es wie die wilde Urform, die felis bengalensis, die sich nur im Wasser lösen wollte. Die F1- und F2-Kater sind definitiv steril, in der F4-Generation findet man hin und wieder einen fruchtbaren Kater.